tomac 8th win daytona 2026

Eli Tomac gelingt in Daytona ein ganz spezieller Sieg in der US Supercross Meisterschaft. Der 33-Jährige Routinier gewinnt zum achten Mal seit 2016 eines der wichtigsten Motorradrennen in Amerika. Tomac distanziert im Finale auf dem Daytona International Speedway Tabellenführer Hunter Lawrence und den Drittplatzierten Ken Roczen.

"ET3" verbessert damit nicht nur seine bisherige Bestmarke, er hat jetzt nur noch einen Punkt Rückstand auf Lawrence. Und er ist in der 67-Jährigen Geschichte des Daytona Speedway der erfolgreichste Fahrer in allen dort ausgetragenen Rennen und Serien - egal ob auf zwei oder vier Rädern.

Pokal und Schneidezahn kaputt

Ken Roczen kann wie letzte Woche die frühe Führung für sich beanspruchen. Eine Spitzengruppe formierte sich wie in Arlington mit Roczen, Lawrence, Tomac und Titelverteidiger Cooper Webb. Tomac stürmte unaufhaltsam nach vorne, um sich seinen vierten Saisonerfolg und den Jubel der Fans abzuholen. Unglücklicherweise brach die Siegertrophäe auf dem Podium in zwei Teile und Tomac zertrümmerte sich durch den Ruck einen Schneidezahn.

Eli Tomac: "Die Siege sind alle großartig, jetzt habe ich schon acht davon. Ich will gar nicht darüber nachdenken, wie alt ich bin. Ich fahre einfach raus und durch die Kurven, als wäre ich auf meiner Heimstrecke [in Colorado]. Ich liebe diesen Boden und wie sich die Strecke entwickelt. Natürlich musste ich mir den Sieg hart erarbeiten und meine Konkurrenten hinter mir lassen. Ich habe einfach eine tolle Zeit auf meinem Motorrad und freue mich, an diesem Wochenende Punkte gutgemacht zu haben."



Ken Roczen:
"Ich habe mein Bestes gegeben und lag eine Zeit lang in Führung. Mein Start war auch richtig gut, und im Finale zählt das natürlich. Am Anfang war ich etwas unsicher, die Strecke war knifflig und viel schneller als in den letzten Jahren. Nachdem ich überholt wurde, wusste ich, dass die anderen etwas schneller waren, also habe ich versucht, dranzubleiben und die Ideallinie zu halten. Ich war bis zum Schluss dichtauf, wurde aber von ein paar Überrundeten etwas ausgebremst, und die anderen konnten sich etwas absetzen. Ich war heute Abend einfach nicht in Bestform, aber ich bin zufrieden mit dem Podest."

Joey Savatgy bestätigt als Fünfter hinter Cooper Webb seine ausgezeichnete Form. Der Honda-Privatfahrer holt sein bereits sechstes Top-10-Resultat in diesem Jahr.

250ccm Ostküste - Hammaker triumphiert

Der Sieg im Rennen der 250er geht an Kawasaki-Pilot Seth Hammaker. Für Kawasaki ein wichtiger Erfolg, nachdem 450ccm-Hoffnung Chase Sexton Daytona mit einer Verletzung verpasste. Hinter Hammaker, der noch in der Qualifikation gestürzt war, schnappt sich der Neuseeländer Cole Davies Rang zwei. Pierce Brown als Sieger der Vorwoche komplettiert die Top 3.

Jo Shimoda verspielt einen möglichen Sieg durch Sturz. Hammakers Teamkollege Drew Adams, mit 17 noch ein Jahr jünger als Davies, gelang erst die Bestzeit im Training, bevor er im Finale in aussichtsreicher Position nach einem Crash aufgeben muss.

Der Schweizer Valentin Guillod kann sich nach einem schwierigen Auftakt in sein Abenteuer US Supercross rehabilitieren.Yamaha-Pilot Guillod schafft es bis ins Finale und wird dort Vierzehnter. Der langjährige WM-Pilot wagt sich mit 33 Jahren als Rookie auf die US Supercross Tour. Nach guten Ergebnissen im AMA Motocross letzten Sommer, benötigt der ehemalige Europameister jetzt eine steile Lernkurve.

Ergebnis 450ccm

Ergebnis 250ccm Ostküste

Punktestand 450ccm

Punktestand 250ccm Ostküste


Foto: Align Media


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