
Kawasaki-Neuzugang Chase Sexton wird am Wochenende in Birmingham sein drittes Supercross in Folge verpassen. Der 26-Jährige mehrfache US Champ trainiert wieder mit dem Motorrad, erweitert aber auch im Protective Stadium in Alabama die lange Liste der Verletzten.
Der Hoffnungsträger für Monster Energy Kawasaki kämpfte zuletzt mit Rücken- und Hüftproblemen. Sexton liegt nach einem Saisonsieg auf Tabellenrang sieben. Um den Titel in der 450ccm Königsklasse geht es allein noch für Hunter Lawrence, Eli Tomac, Cooper Webb und Ken Roczen.
Sextons Teamkollege Garrett Marchbanks fährt den Erwartungen ebenfalls hinterher. Marchbanks steht mit einem Top-10-Ergebnis auf Meisterschaftsrang 17. Die Situation kann Kawasaki nicht zufrieden stellen, eine Marke, die allein mit Ryan Villopoto und Tomac zehn 450er Titel holte.
Weil das 250ccm Pro Circuit Werksteam ebenfalls mit Blessuren kämpft - zuletzt hatte sich Cameron McAdoo mit einem Armbruch im Lazarett gemeldet - verpflichtete man Nick Romano als Ersatz für den am Daumen verletzten Youngster Drew Adams.
Nick Romano: "Es ist ein Traum, der in Erfüllung geht. Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit diesem Team und den Leuten. Diese Chance kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, und ich habe mich bestmöglich darauf vorbereitet. Ich fühle mich gesund und mental klar, und die Off-Season verlief optimal. Ich bin bereit, wieder Rennen zu fahren und zu zeigen, was ich kann."
Insgesamt ist die Supercross-Saison 2026 nach neun von 17 Rennen von zu vielen Ausfällen geprägt. Im Feld der 450ccm Piloten fehlen aktuell neben Sexton die Spitzenfahrer Jett Lawrence, Joey Savatgy, RJ Hampshire, Dylan Ferrandis, Justin Barcia, Mitchell Oldenburg und Benny Bloss. Jason Anderson nimmt sich eine Auszeit.
Dazu kommen mehr als ein Dutzend Verletzte in den beiden Viertelliterklassen East und West Coast.



