start indianapolis 2026

Neun von 17 Rennen in der US Supercross Meisterschaft sind gelaufen. Es ist sozusagen Halbzeit. Fünf Sieger gab es in der 450ccm Klasse bisher, einer davon ging in Glendale an Ken Roczen. Aber der Suzuki-Fanliebling sowie Titelverteidiger Cooper Webb verlieren Boden - so auch letztes Wochenende beim Triple Crown Event in Indianapolis.

Eli Tomac (4 Saisonsiege) und Hunter Lawrence (2) ziehen langsam davon. Der 33-Jährige Tomac agiert nach seinem Wechsel zu KTM senasationell. Unterdessen kompensiert Lawrence die Lücke, die durch die Verletzung seiner Bruders Jett bei Honda drohte.

In Indianapolis holt sich Hunter den Tiebreak gegen Tomac. Beide standen nach den drei Sprintrennen bei jeweils sieben Punkten. Weil der Australier den dritten Heat vor Tomac gewinnt, steht er auch auf dem Podium ganz oben, und kann seinen Vorsprung in der Meisterschaft wieder auf vier Punkte vergrößern.

Cooper Webb ist konstant, aber der Multichamp landet an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden jeweils hinter der Konkurrenz. Es ist sicher zu früh, ihn abzuschreiben, nur sind 21 Punkte Rückstand bei der Konstanz von Lawrence und Tomac auch kein Pappenstiel.

Roczen verpasst Podest nach Fahrfehler und Sturz

Ken Roczen muss im Lucas Oil Stadium eine weitere bittere Pille schlucken. Der 31-Jährige hat diese Saison definitiv Titelspeed, aber immer wieder kommt was dazwischen. Entweder eine Kollision mit einem Rivalen, Krankheit oder, wie jetzt, ein entscheidender Fahrfehler.

Roczen patzt im zweiten Heat an einem Table. Der Suzuki-Star verliert Geschwindigkeit, springt zu kurz und wird von Aaron Plessinger getroffen. Roczen wird am Ende mit seinem 1-10-3 Ergebnis nur Fünfter in der Tageswertung. Plessinger verzichtete auf den dritten Lauf.



Roczen geht mit 28 Zählern Rückstand auf Lawrence in das einzige freie Wochenende der Serie.

Sein Statement zu Indianapolis liest sich leicht gekürzt wie folgt: "Indianapolis, Mann, du warst wieder echt krass. Die Piste hält einfach nicht lange und die Triple Crown hier ist wirklich intensiv. Wir hatten einen super Tag. Ich hab mich den ganzen Tag auf meinem Motorrad richtig wohlgefühlt. Das erste Rennen war wieder wie ein Traum. Ich hatte einfach ein gutes Gefühl und konnte den Sieg mit nach Hause nehmen. Manchmal braucht man solche Rennen einfach. Und dann läuft im zweiten alles schief."

"Ich hab einen riesigen Fehler gemacht, der einfach nur Pech mit dem Timing war. Gleich nach dem Start bin ich in eine Spurrille geraten, vom Tabletop schräg weggesprungen und nicht sauber gelandet. Also hat es beim nächsten Triple nicht gepasst. Ich wurde getroffen und wir sind beide ziemlich hart gestürzt. Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass alles in Ordnung war, habe ich einfach weitergemacht und Schadensbegrenzung betrieben. Es war eine verpasste Chance. Im letzten Rennen hatte ich keinen optimalen Start und bin am Ende Dritter geworden. Mein Speed war also wirklich gut, das Positive nehmen wir definitiv mit. Es wird schön, ein freies Wochenende zu haben, und dann werden wir stark zurückkommen."

Jorge Prado kehrte in Indianapolis von seiner Schulterblessur zurück. Der Spanier (6-6-6) überzeugt als logischer Sechster. Webbs Teamkollege Justin Cooper (5-1-5) wird Gesamtvierter und gewinnt zum ersten Mal in seiner Karriere einen Wertungslauf bei einem Triple Crown Rennen.

Anders als in der Königsklasse gibt es im Wettbewerb der 250ccm Ostküstenpiloten einen ganz engen Vierkampf an der Spitze. Der Neuseeländer Cole Davies holt seinen ersten Saisonsieg. Seth Hammaker, Pierce Brown und Jo Shimoda folgen mit maximal zwei Punkten Rückstand.

Ergebnis 450ccm

Ergebnis 250ccm Ostküste

Punktestand 450ccm

Punktestand 250ccm Ostküste

Weiter geht es am 21. März in Birmingham. Dann wird in der Viertelliterklasse der erste East/West Showdown gefahren.

Foto: Align Media

 

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