roczen trophy cleveland

An einem für alle Teilnehmer schwierigen Wochenende in Ohio bleibt Ken Roczen weiter am Ball. Wind und Regen überschatteten das erste Rennen in Cleveland seit 31 Jahren. Ein bärenstark auftretender Roczen schafft seinen vierten Saisonsieg und sein zehntes Podest in 2026. Der 31-Jährige fährt für seinen großen Traum - und arbeitet dabei weiter an seiner Legacy.

Der Suzuki-Star steht in der  Bestenliste der 450SX Klasse nach Siegen auf Position 10. Roczen liegt nach seinem 27. Karriere-Erfolg gleichauf mit Bob Hannah, einem der größten US Crosser der Geschichte. Unmittelbar hinter diesen beiden rangiert mit Jeff Ward (20 Siege) eine weitere US Legende.

McGrath, Tomac, Johnson, Hannah, Roczen

In den All-time Top 10 rangieren mit Eli Tomac (57) und Cooper Webb (31) zwei noch aktive Fahrer vor Roczen. Ein Supercross-Sieg fehlt, und der Fanliebling findet sich auf einer Stufe mit einer weiteren US Ikone: Rick "Too Hip" Johnson prägte mit seimem Style und seinen Erfolgen in den 80er Jahren eine Ära. Zusammen mit seinen Honda-Teamkollegen Johnny O´Mara und David Bailey feierte Johnson beim Motocross der Nationen 1986 einen der größten Triumphe in der Geschichte des Sports.

Einsam an der Spitze der Siegerliste, und wahrscheinlich für immer unerreicht, steht mit Jeremy McGrath der King of Supercross (72 Siege).

Ken Roczen: "Cleveland, du bist Next Level. Ich hatte das ganze Wochenende einen Riesenspaß. Wir hatten einiges zu tun, unter anderem die KR-Merchandise-Kooperation mit Machine Gun Kellys Café. Es kamen viele Fans, es war fantastisch. Ich habe dort etwa zwei Stunden mit allen verbracht und wir hatten eine tolle Zeit. Und dann hatten wir auch noch bei Shooters On the Water den (AC und JB) Podcast. Auch da waren viele Leute. Wir hatten insgesamt ein super Wochenende zum Auftakt - und dann kam am Samstag die Regenwahrscheinlichkeit und die Triple Crown. Das war plötzlich ein Rezept für Chaos."

"Sieg ein unglaubliches Erlebnis"

"Aber ich muss sagen, angesichts all der wetterbedingten Herausforderungen haben wir als Team einen phänomenalen Job gemacht. Es ist nicht einfach, sich drei Mal auf ein Rennen vorzubereiten, denn jedes einzelne zählt. Die Starts sind sehr wichtig, und die Strecke selbst war extrem schwierig, weil sie so ausgefahren und so rutschig war. Deshalb war der Sieg hier mit dem 2-2-1 einfach ein unglaubliches Erlebnis. Ich genieße diese Momente wirklich sehr. Ich bin schon ganz gespannt aufs nächste Wochenende. Wir hatten einen Riesenspaß, jetzt geht's nach Hause, um neue Energie zu tanken, und dann kommen wir wieder nach Philly."

JMB 1991

Nur ein Europäer hat in den letzten 50 Jahren den Titel in der "Premier Class" im US Supercross gewonnen: der Franzose Jean-Michel Bayle 1991. Sollte das ganz große Ding klappen, wäre Roczen also auch hier in allerbester Gesellschaft. Noch drei Rennen, Philadelpia wartet - und Roczen lauert nur einen Punkt hinter Hunter Lawrence.

Leicht zu ahnen, wem die Mehrheit der Fans weltweit die Daumen drückt.

Foto: Chase Lenneman


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