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Das ADAC MX Masters kann in der neuen Saison mit einem starken Starterfeld in den vier Rennklassen aufwarten. Aus knapp 350 Bewerbungen wurden Teilnehmer aus über 25 Nationen für die Kategorien ADAC MX Masters, ADAC MX Youngster Cup, ADAC MX Junior Cup 125 und ADAC MX Junior Cup 85 ausgewählt.

13 Motorradhersteller bedeuten so viele Marken wie noch nie in der Serie mit dem Prädikat "Internationale Deutsche Motocross-Meisterschaft".

ADAC MX Masters

Mit 70 für die Saison genannten Fahrern verspricht die Königsklasse packende Duelle und spannende Rennen. Die Top 10 der Vorsaison treten fast geschlossen in der neuen Saison an. Dazu gesellen sich einige weitere Hochkaliber, die erstmals oder wieder dauerhaft in der Meisterschaft antreten. Titelverteidiger Roan Van de Moosdijk, Vizemeister Max Nagl sowie der Drittplatzierte Maximilian Spies setzen weiterhin auf ihre bewährten Teams und Motorräder.

Jordi Tixier und Noah Ludwig bleiben ebenfalls im bekannten Umfeld mit erprobtem Material und gehören zu den Sieges- und Meisterschaftskandidaten. Jörgen-Matthias Talviku war eine der größten Überraschungen des Vorjahres. Er fährt nach einem Teamwechsel weiterhin auf einer Yamaha und dürfte damit ein Top-Kandidat bleiben. Tom Koch kehrt nach einem Jahr in der MXGP-WM zum ADAC MX Masters und auf einer KTM zurück und zählt ebenfalls zu den Titelaspiranten.

Fredriksen und Kullas wollen mitmischen

Gespannt sein darf man auf Hakon Fredriksen, dem bei seinem Gastauftritt 2025 in Tensfeld zwei von drei Laufsiegen gelangen. Der Norweger plant 2026 die Teilnahme an der gesamten Saison ein und hat das Potenzial, um für weitere Überraschungen zu sorgen. Auch Harri Kullas dürfte mit seiner großen und weltweiten Erfahrung im MX und Supercross für gute Resultate bereit sein.

Weiter möchten auch deutschsprachige Piloten wie Kevin Brumann, Mike Gwerder, Peter König, Paul Haberland, Cato Nickel, Mark Scheu, Toni Hoffmann, Max Thunecke oder Nico Greutmann um Spitzenplatzierungen mitreden.

ADAC MX Youngster Cup

Der amtierende Champion Mads Fredsoe will in dieser Saison seinen Titel verteidigen und trifft dabei auf starke internationale und nationale Konkurrenz unter den gut 100 startberechtigten Fahrern. Sein Teamkollege Liam Owens, Lyonel Reichl, Valentin Kees oder Maximilian Ernecker könnten dieses Vorhaben verhindern.

Mit Fahrern wie Jan Krug, Maximilian Werner sowie den Klassenaufsteigern Ian Ampoorter, dem amtierenden Champion im ADAC MX Junior Cup 125, und Oskar Romberg stehen weitere schnelle Piloten in den Startlöchern für Spitzenresultate.

ADAC MX Junior Cup 125

Für den ADAC MX Junior Cup 125 haben sich über 80 Fahrer für Startplätze beworben. Als Favoriten auf Spitzenresultate in dieser Klasse, die die Brücke zwischen der 85ccm Kategorie und den 250ccm Viertaktmaschinen bildet, gilt es nach dem Aufstieg vieler Toppiloten unter anderem Finn Lange und Max Meyer zu beachten.

ADAC MX Junior Cup 85

Auch für die jüngste Rennklasse des ADAC MX Masters gab es rund 80 Bewerbungen. Nach dem Klassenwechsel der Top 3 des Vorjahres zählen der Brite Harry Dale und die deutsche Nachwuchshoffnung Luca Nierychlo zu den größten Titelfavoriten.

Mit Jaggar Townley und Nixon Coppins treten zwei neuseeländische Söhne von ehemaligen Weltmeistern und WM-Spitzenpiloten an, nachdem sie im Vorjahr erstmals Serienluft geschnuppert und sich vom fahrerischen wie auch organisatorischen Niveau begeistert gezeigt haben. Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick auch auf Jamiro Peters und Felix Siegl.

Der Saisonauftakt findet am Osterwochenende (4. und 5. April) in Grevenbroich statt.