
Zu Beginn ihrer dritten WM-Saison feiert das Triumph Factory Racing Team in Spanien mit Camden McLellan den ersten MX2 Grand Prix Sieg. Nach Podestplatzierungen im Debütjahr 2024 und Laufsiegen in der zweiten Saison 2025, markiert dieser Erfolg den nächsten Schritt.
Wie fast alle Piloten hatten auch der Südafrikaner McLellan und sein spanischer Teamkollege Guillem Farres keine Erfahrung auf der neuen Piste in Almonte. Das Duo fand sich aber schnell zurecht. McLellan beendete das Qualirennen auf Rang zwei, Farres auf drei. Am Sonntag dann der große Wurf.
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Die Briten unterstreichen mit McLellans Sieg, dass sie in der MX2 längst auf Augenhöhe mit den Werksteams von KTM, Husqvarna, Yamaha, Honda und Kawasaki agieren. Ben Watson (Dirt Store Triumph Racing Team) erzielt im ersten MXGP-Wertungslauf zusätzlich Platz acht auf seiner TF 450-X. Es ist das bislang beste Einzelergebnis für die Marke in der Königsklasse.
Vincent Bereni (Team Manager Triumph Factory Racing): "Es war ein weiteres starkes Wochenende für das Team, wobei die Fahrer einmal mehr alles geben konnten, was das Ergebnis der harten Arbeit und des Engagements ist, das über den Winter eingebracht wurde. Natürlich gibt es gemischte Gefühle. Es tut mir sehr leid für Guillem, da ich glaube, dass wir das Potenzial für ein Doppelpodium hatten, aber ein technisches Problem hat uns dieses Ergebnis gekostet. Gleichzeitig ist es ein großer Meilenstein für Triumph, unseren ersten Grand Prix Sieg als Hersteller zu erreichen und die Red Plate zu übernehmen. Zu diesem Zeitpunkt die MX2-Weltmeisterschaft anzuführen, ist etwas, worauf jeder im Team stolz sein kann. Allerdings ist es erst die zweite Runde, daher müssen wir auf dem Boden bleiben, weiter hart arbeiten und uns in den Bereichen weiter verbessern, von denen wir wissen, dass wir dort noch besser werden können."
Ian Kimber (Head of Global Racing Triumph Motorcycles): "Das ist ein historischer Tag für das Triumph Factory Racing Team und das Offroad‑Programm. Seit dem ersten Podium in Argentinien 2024 haben wir kontinuierlich Fortschritte gemacht. Einen Grand Prix Gesamtsieg nach so kurzer Zeit zu erreichen, ist außergewöhnlich und ein Beweis für die harte Arbeit aller Beteiligten."



