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KTM-Pilot Lucas Coenen meldet sich nach sechs Wochen zurück in der MXGP Motocross-WM. Der Teenager hat seit seinem Sieg Anfang Juli in Südafrika keine Punkte mehr geholt. Die Grands Prix in England und Tschechien musste er jeweils abbrechen, in Belgien und Schweden trat er erst gar nicht an.


Lucas und sein Zwillingsbruder Sacha reisten von Südafrika in die USA, um in der AMA Pro Motocross Championship zu starten. Sacha gewann trotz Sturz im zweiten Lauf mit einem gebrochenen Schlüsselbein, Lucas packte vorzeitig seine Sachen nach einem Crash in Lauf eins. Danach ging es für beide bergab.

In England eine Woche später kollidierte Lucas im Qualifikationsrennen mit Maxime Renaux. Was folgte waren einerseits anhaltende Probleme mit dem Ischiasnerv, andererseits lief Titelkonkurrent Jeffrey Herlings in atemberaubendem Tempo zur Bestform auf. In Folge ist Lucas in der WM zurückgefallen bis auf Rang vier hinter Romain Febvre und Tim Gajser. Der 19-jährige Belgier hatte nach Südafrika noch 68 Punkte Vorsprung auf Herlings.

Jetzt geht es für Lucas darum, eine weitere Vizeweltmeisterschaft zu holen. Er war 2024 in der MX2 und letztes Jahr in der MXGP Vizechamp. Lucas gehört wie sein Bruder Sacha ohne Zweifel zu den besten Sandpiloten der Welt. Das hat er diese Saison in Spanien und auf Sardinien eindrucksvoll bewiesen. Von daher ist das Comeback in Arnheim ein guter Zeitpunkt.

Für die Fans der Coenen-Zwillinge könnte der Holland-GP 30 Kilometer hinter der deutschen Grenze eine der letzten Gelegenheiten sein, die beiden Ausnahmecrosser auf europäischem Boden in Aktion zu sehen. Allgemein wird erwartet, dass die Coenen-Twins sich ihren Kindheitstraum erfüllen und nach dem Motocross der Nationen in die USA übersiedeln, um sich dort mit den Besten zu messen. Das Talent für eine erfolgreiche Karriere im US Racing ist mit Sicherheit vorhanden.

Foto: Juan Pablo Acevedo



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