
Richtig gehört. Stark Varg nimmt am größten Hard Enduro Event der Welt teil. Dabei treten die Stromer direkt gegen die Verbrenner an, ohne Veränderung oder spezielle Anpassung des technischen und vor allem sportlichen Regelwerks. Das beutet 80-Stromer-PS mit voller Breitseite! Oder kommt da noch mehr vom Werksteam? Mit einem Verbrennungsmotor sind schon mit der klassischen Sportenduro und angepasster Übersetzung 150 km/h und mehr in der Spitze beim legendäre Qualifikationslauf dem Iron Road Prolog abhängig der Streckenführung möglich. Hier heißt es mit allem was der Untersatz hergibt auf der Geraden Topspeed generieren. Und hier darf ich mitreden, da ich selbst beim Iron Road Prolog in der Vergangenheit laut GPS die 150 km/h Schranke knacken konnte. Die große Kunst dabei ist es das Tempo in den Kurven möglichst hoch zu halten, da man hier sehr viel Zeit verlieren kann. Und da dürfte definitiv die Stark Varg mit ihren 80PS+ sicherlich enorme Chance auf einen Top Spot haben.
VOLLGAS
Denn nur über den Iron Road Prolog gelingt es den besten 500 Fahrern ein Ticket für das vierstündige Finalrennen zu ergattern. Und erst dann heißt: Glänzen, überstehen und das Ziel erreichen!
Stark-Besitzer werden bereits während der Prolog-Qualifikation in der Open-Kasse gewertet und können sich damit für das Hauptrennen am Sonntag qualifizieren. Die Teilnahme der E-Bikes ist bereits in die offizielle Athletenregistrierung und Veranstaltungskommunikation von Red Bull Erzbergrodeo integriert.

Um die Teilnahme zu erleichtern, bietet der Veranstalter emissionsfreie Ladelösungen während der Veranstaltung in der Erzbergrodeo Arena und einen zusätzliche Möglichkeit auf dem Berg an. Der Servicepoint für den Batteriewechsel ist identisch mit der Verbrennermotoren zum Nachtanken. Einziger Unterschied zu den Teilnehmern mit klassischen Verbrennern ist die Tatsache, dass die E-Bike-Fahrer auf ein Serviceteam für den Batteriewechsel zurückgreifen dürfen. Dazu musste dann doch für diesen Umstand das Red Bull Erzbergrodeo-Regelwerk minimal nachjustiert werden.

Karl Katoch, Gründer und CEO der Red Bull Erzbergrodeo:"Das Stark Varg E-Bike ist für mich etwas Besonderes, weil es das weltweit erste serienmäßige Offroad-Sportmotorrad ist, das in fast jedem aktuellen Wettbewerb konkurrenzfähig ist und realistisch um Spitzenplätze kämpfen kann. Diese sportliche Leistung macht es auch besonders interessant im Hinblick auf das Red Bull Erzbergrodeo. Dementsprechend hat die Stark VARG bereits seinen festen Platz in meiner Garage eingenommen – mit Blick auf die bevorstehenden Herausforderungen am Erzberg."
Stark-Besitzer sind zusätzlich berechtigt, an Nebenevents wie dem Rocket Ride teilzunehmen.
Stark Future Werksteam: Eddie Karlsson und Toby Martyn vertreten den Stromer-Riesen und werden definitiv für gesonderte Aufmerksamkeit im Haifischbecken der besten Hard Enduro WM-Piloten am Berg aus Eisen sorgen.
STARK VARG - SuperEnduro 2026 (Polen)
Nebenbei rührt der Hersteller Stark noch massiv die Werbetrommel mit einem neuen Guinnessbuch-Höhenweltrekord in Chile auf exakt 6.721 Meter über den Meeresspiegel. Damit hat man die Verbrenner-Motoren definitiv geschlagen, aber auch mit dem Hintergrund, dass der geringe Sauerstoffanteil in der Luft in diesen Höhen ein E-Bike hinsichtlich der Leistung weniger stark beeinflusst, als einen Verbrenner-Motor. Natürlich haben die Minus-Grade einen nicht unerheblichen Anteil auf die Batterie-Performance, keine Frage. Dennoch Hut ab für diese Höhenleistung und einen neuen Weltrekord.

Bilder: Red Bull Erzbergrodeo, Stark



