
Das ist vergleichbar mit verschiedenen Motocross-Regionalserien, wo ebenfalls schon Verbrenner und Elektro in einer Klasse starten.
Am allgemeinen Reglement wurde auch für die Enduro-WM nicht viel geändert, denn einerseits dürfen Mechaniker dort ja ohnehin schon helfen, andererseits gibt es keine besonderen Zeitgutschriften für die E-Bikes. Wenn also der Akku am Motorrad gewechselt wird, dürfen das die Mechaniker, aber auch nur an ausgewiesenen Stellen machen. Letztlich dürfte man ja auch einen leeren Benzintank eines Verbrenner-Motorrades, gegen einen vollen Benzintank wechseln.
Zur Kennzeichnung der E-Motorräder wird das Startnummernschild (vorne) weiß sein, mit schwarzen Zahlen und einem farbigen Rand der entsprechenden Klasse (gelb, rot, schwarz).
Tatsächlich hat Stark Future die Herausforderung offiziell angenommen und tritt mit dem Stark OxMoto EnduroGP Team in E2 und E3 an. Das ist für das Team kein Test, sondern genauso ein Wettbewerb, wie er auch schon in der SuperEnduro-WM.
Fahren werden der Franzose David Herbretau in der E2-Klasse und der Spanier Marc Sans in der E3-Klasse. Sans war schon in der spanischen Trophy bei den Sixdays am Start, ist also in der Enduro-Szene kein Unbekannter. Herbretau war als Motocross-Fahrer in der MX2 und in der Europameisterschaft erfolgreich.

David Herbretau wird die Stark in der E2-Klasse pilotieren
Der EnduroGP-Einstieg ist die bislang anspruchsvollste Belastungsprobe für die Stark-Mannschaft: mehrstündige Renntage über wechselndes Terrain, Sonderprüfungen und Transferpassagen. Spannend sicher nicht nur für das Team, sondern auch für alle Enduro-Fans.
Der Saisonauftakt findet 10.–12. April 2026 in Custonaci, Sizilien statt.



