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Die erste Runde der Enduro-Europameisterschaft 2026 ist gelaufen. Gefahren wurde in Tamási in Ungarn. Zwei Tage Racing bei hohen Temperaturen forderten die Teilnehmer. Der Wettbewerb in den einzelnen Klassen war intensiv und staubig.

Am zweiten Tag frischte der Wind auf und die Sicht auf den Wertungsprüfungen verschlechterte sich so stark, dass die Fahrer auf ihren Instinkt angewiesen waren. Die Strecken waren vom Samstag bereits stark beansprucht. Der Sonntag machte sie noch schwieriger.

Fischeder kontrolliert beide Tage

Luca Fischeder gewinnt in der E3-Kategorie jeweils mit deutlichem Vorsprung. Im Overall-Klassement landet der Sherco-Pilot auf Rang drei hinter Lokalheld Roland Liszka und dem Italiener Lorenzo Macoritto.

Fischeder war dabei die Überraschung des zweiten Tages. Der Deutsche verbesserte sich vom vierten Platz am Samstag auf den zweiten am Sonntag - mit nur 2,16 Sekunden Rückstand auf den Ungarn.

Neben Fischeder heißen die Klassensieger Léo Lavesvre (U21), Liszka (J1), Macoritto (E1) und Maciej Wieckowski (E2). Nico Rambow dominiert die Senior 40 mit Maximalpunktzahl, Yanick Spachmüller holt sich in der E1 zwei Top-5-Ergebnisse. Der 28-Jährige grüßt von Meisterschaftsrang vier.

Der Sieg bei den Frauen geht nach Norwegen

Malene Seljeseth gelingen zwei Tagessiege. Die Schwedin Matilda Ahlström war das ganze Wochenende über präsent und forderte ihre skandinavische Konkurrentin bei jeder Wertungsprüfung.

Lea Meier sichert sich die Tagesränge sechs und sieben.

Alle Ergebnisse

Runde 2 von insgesamt vier der Enduro-EM 2026 wird am 27./28. Juni in Piediluco (Italien) ausgefahren.


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