Außerdem musste noch ein Etappenabschnitt neutralisiert werden, weil es für die ersten Fahrer so gut wie unmöglich war, die Zeiten zu schaffen.

Doppelsieg und Führung in der Meisterschaft für Enrico Rinaldi
Noch ein tschechischer Fahrer musste überraschen zurückstecken: Krystof Kouble war als Führender der Meisterschaft nach Polen gekommen, wo mit Schlamm und Regen ähnliche Verhältnisse herrschten wie beim letzten Lauf in der Tschechischen Republik. Tatsächlich konnte an beiden Tagen der Italiener Enrico Rinaldi (Bild oben) die Gesamtwertung gewinnen und damit erst mit Kouble gleichziehen dann eben in der Meisterschaft knapp überholen.
Auf dem dritten Platz der Meisterschaft liegt hinter den beiden Junioren mit deutlichem punktemäßigen Abstand der Altmeister Maurizio Micheluz, der erneut die Klasse der kleinen Zweitakter vor seinem Landsmann Giuliano Mancusco gewinnen konnte. "Ich mag es nicht, wenn es regnet," entschuldigte sich der mehrfache Europameister Micheluz für seinen zweiten Platz hinter seinem Landsmann Giuliano Mancuso auf der Fantic.
Bester Deutscher Fahrer war am ersten Tag Arne Domeyer (Bild oben) - Der Senior wurde allerdings in seiner Klasse geschlagen und wurde da "nur" Zweiter hinter Martin Gottvald aus der Slovakai - mit gerade einmal acht Sekunden Rückstand. "Als ich am zweiten Tag aufgestanden bin, habe ich mir gedacht, dass ich jetzt die ersten drei Prüfungen gewinne," erklärte er anschließend seinen Plan, der den Grundstein für den Erfolg des zweiten Tages legte: Tagessieg bei den Senioren und zwar so deutlich, dass er anschließend nur noch seinen Vorsprung verwalten musste, was ihm bei bester Stimmung bis ins Ziel gelang.
Am Morgen hatte er noch Florian Görner mit einigen Tipps motiviert. Der Junior war nämlich am ersten Tag deutlich unter Wert geschlagen worden und nur Achter in seiner Klasse geworden, obwohl er in der Tschechischen Republik noch auf dem Podium gestanden hatte. "Ich bin einfach nur schlecht gefahren," meinte der KTM-Pilot ehrlich zu dem Resultat des ersten Tages.
Am zweiten Tag lief es dann wieder in gewohnter Form und auf den zweiten Tagesrang, nur 27 Sekunden hinter dem Sieger Matyas Chlum aus der Tschechischen Republik.
Noch wichtiger für ihn ist allerdings, dass er gleichzeitig auch mit dem 15. Platz in der Overall-Wertung auch dort erstmals den Sprung in die Punkteränge geschafft hatte.
Durchbruch für Florian Görner am zweiten Tag: "Der Arne hatte mir ein paar Tipps gegeben."
Bei Nico Rambow lief es am zweiten Tag nicht deutlich besser: "Gestern war ich schneller," meinte er anschließend. "erst die letzte Runde lief wieder gut." Das war aber nur seine subjektive Einschätzung, denn tatsächlich verbesserte er sich in der Klasse vom fünften auf den vierten Platz und in der Gesamtwertung vom 42. auf den 39. Rang, einen Platz vor Domeyer.
In der Youth-Klasse starteten mit den 125er KTMs Thomas Leon und Nils Teegen. Leon holte sich zweimal Platz 10, Teegen die Plätze 13 und 11. "Die künstlichen Hindernisse im Extrem-Test sind nicht so meins," gab Teegen zu. Dass in der letzten Runde der Extrem-Test nicht mehr gefahren wurde, kam ihm dabei wohl zugute. Leon kam am ersten Tag besser zurecht, stürzte "nicht so oft und nicht so heftig", wie er meinte.
Ergebnisse 1. Tag
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Das Berliner GST-Team hilft bei der Europameisterschaft traditionell allen Fahrern - und so fanden sich auch in Polen alle Deutschen unter den Zelten von GST.
Ergebnisse 2. Tag
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Meisterschaftsstände (nach sechs von acht Tagen):
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Mehr Meisterschaftsstände unter: https://www.fim-europe.eu/events/1208
Der nächste EM-Lauf findet am vom 30. September bis 2. Oktober im holländischen Hellendoorn statt. Am Donnerstag geht es los mit dem Prolog und endet am Samstag Abend mit der Jahressiegerehrung und der großen Meisterschaftsfeier.
Mehr Informationen, Pläne, Ergebnisse, Meisterschaftsstände und weiterführende Links gibt es immer aktuell und direkt auf der offiziellen Homepage:
http://enduro-europa.com

Der Firmenparkplatz diente als Parc ferme und wurde dann einfach abgeschlossen.

Schon seit vielen Jahren werden für die polnischen Amateure am offiziellen Aushang vor dem Wettbewerb die Zeitstreifen für alle Fahrer bereitgehalten. Ein Service der von den Fahrern gerne genutzt wird.
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