Nach seinen vielen Stürzen vom Vortag, wo Luca Fischeder nach eigener Meinung, "zu übermotiviert war", lief es am zweiten Tag bei der deutschen-Enduro-Meisterschaft in Burg deutlich besser für den Sherco-Fahrer: "Kein Sturz heute," freute sich der Führende im int. Deutschen Enduro-Championat, das er in fast gewohnter Weise gewinnen konnte.

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Fast alle Prüfungen gewann Fischeder (Bild oben), nur eine einzige musste er an seinen Teamkollegen Jeremy Sydow abtreten, vor dem er am Ende diesmal 45 Sekunden Vorsprung hatte.
Sydow hatte diesmal die Probeme, die sein Teamkollege am ersten Tag hatte: „In der ersten Runde habe ich dreimal gelegen, aber am meisten hat mich geärgert, dass ich im letzten Test des Tages, in der vorletzten Kurve noch eienmal gestürzt bin.“  
Das reichte aber doch für den zweiten Platz im Championat und den Sieg in der E2-Klasse.

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Edward Hübner jetzt Dritter im Enduro-Championat

Für das andere Fahrerfeld gilt vielmehr die Frage, wer wird Dritter hinter den beiden Fahrern:
Der amtierende E2-Meister Eddi Hübner hatte zu Saisonbeginn auf der KTM wieder zurück in seine angestammte E1-Klasse gewechselt und war schon am ersten Tag in Schlagdistanz zum Podium der Gesamtwertung gekommen. Diesmal schaffte er den Sprung auf das Treppchen: „Ich bin zu Beginn der letzten Runde im langen Test einmal hängen geblieben. Da dachte ich schon, dass das jetzt für mich gelaufen wäre. Aber ich habe noch einmal gebissen und es hat für den dritten Platz im Championat gereicht.“ Hatten ihm am ersten Tag zehn Sekunden gefehlt, so war er diesmal 10 Sekunden vor dem Vierten, Robert Riedel auf der GasGas. Der schiebt sich in der E3-Klasse, trotz seines krankheitsbedingten Ausfalls beim ersten Lauf, damit dort auf den dritten Meisterschaftsrang.  
Mit seinem Erfolg in der Gesamtwertung übernahm Hübner auch die absolute Führung in der E1-Hubraum-Klasse, nachdem Andi Beier nicht mehr gestartet war, weil er seine verletzte Schulter nur unter Schmerzen bewegen konnte und der amtierende Meister Yanik Spachmüller am Ende mit seiner Leistung und dem dritten Platz hinter Tristan Hanak gar nicht zufrieden war.

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Am ersten Tag hatte Tilman Krause (Bild oben) einen heftigen Schulter-Kontaktes mit einem Baum. Am zweiten Tag litt er nach eigenem Eingeständnis immer noch unter den Folgen dieses Unfalls und landete nur auf dem achten Gesamtrang. Auf die Meisterschaft hatte das keinen Einfluss, denn Krause war Zweiter noch vor Philipp Müller, während Paul Roßbach mit technischem Defekt ausgefallen war.
Müller verzweifelte an dem neuen Dämpfer aus dem Trainingsmotorrad, den er gegen seinen defekten Dämpfer am Ende des ersten Tages gewechselt hatte. "Der war einfach viel zu hart und ich musste den ständig weicher stellen." In der letzten Runde schaffte es der Beta-Fahrer dann aber vom 18. Platz in der Championatswertung auf den neunten Gesamtrang vorzufahren. "Da lief es dann endlich so, wie es eigentlich aktuell bei meiner Leistung laufen kann."

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Die Besten der Besten bei der Siegerehrung

Ergebnisse:

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Fünf von neun Sonderprüfungen gewann Felix Melnikoff auf der 125er KTM im B-Championat

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Bei den Damen kam es zu einer kleinen Sensation, denn Steffi Laier wurde nur Zweite - Dabei hatte die KTM-Fahrerin erneut alle Prüfungen gewonnen, nur ihr Team hatte ihr falsche Zeiten aufgeschrieben und so hatte sie vier Strafminuten kassiert. So stand dann erstmals in dieser Saison Tanja Schlosser (Bild oben) auch ganz oben auf dem Treppchen.

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