Beim vierten Lauf zur deutschen Enduro-Meisterschaft, dem Enduro-Sprint in Großlöbichau, stand neben den gewohnten Siegern noch ein ganz junger Fahrer: Der erst 17-Jährige Henry Strauß nutzt die Gelegenheit und nahm höchst erfolgreich an der Deutschen Meisterschaft teil.

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„Ich hatte das Wochenende rennfrei und hier gab es die Möglichkeit mit der 300er zu fahren, obwohl ich noch keinen Führerschein habe,“ erklärte der Gastfahrer Strauß, der trotzdem seine Zukunft eher im Hardenduro oder Superenduro sieht. „Der Extremtest war schon cool, aber dass ich in der Crossprüfung gleich 20 Sekunden und mehr bekomme, ist schon erstaunlich. Tatsächlich hatte Strauß sogar den ersten Extremtest gewonnen, trotzdem fehlten ihm am Ende fast drei Minuten auf den Sieger Sydow und noch einmal 45 Sekunden auf Fischeder. Aber trotzdem gewann er gleichzeitig die Junioren-Klasse!

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„Ich war letzte Woche komplett krank und es ging hier einfach nur um Überleben,“ entschuldigte sich Fischeder (Bild oben). „In der Crossprüfung ging es gut, aber nach der Hälfte des Extremtests hatte ich keine Kraft mehr und musste mich ins Ziel quälen.“

Deutlich zufriedener war Jeremy Sydow: Der Triumph-Fahrer war zwar einmal im Endurotest gestürzt, hatte aber bis auf den besagten Extremtest alle 14 anderen Sonderprüfungen gewonnen!

Nur eineinhalb Sekunden hinter Strauß war Matyas Chlum auf dem vierten Platz des Championates und Sieger der E2-Klasse. Dabei hatte der Tscheche im letzten Extemtest über elf Sekunden verloren.

Durch den Regen am Vormittag mussten die Fahrer auf dem Crosstest erst einmal Spuren einfahren: Auf dem Stoppelfeld war zwar bereits die Mini-Europameisterschaft durchgefahren, hatte aber nur ein eher rutschiges Feld hinterlassen, zumal es in der Mittagspause noch richtig nass geworden war.

Bedingungen, mit denen Andi Beier offensichtlich wieder gut zurecht kam: Der ehemalige Deutsche Meister, war in den letzten beiden Jahren hinter seiner Leistung geblieben, doch mit Platz 5 im Championat und dem zweiten Platz in der E2-Klasse, scheint der KTM-Fahrer wieder zurück zu seiner Leistung gefunden zu haben.

Ex-Crosser Toni Hofmann scheint sich in der Enduro-Meisterschaft auch immer heimischer zu fühlen: Der BvZ-Pilot belegte hinter Fischeder den zweiten Platz in der E3-Klasse und liegt damit auch in der Meisterschaft vor Maxi Wills auf dem zweiten Rang. In der Championatswertung belgete er hinter Fynn Hanneman den achten Platz.

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Das Siegerehrungs-Foto mit den Top-3 des Tages: Luca Fischeder, Jeremy Sydow, und ganz neu dabei Henry Strauss.

Ergebnisse:

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Ungeschlagen in der Meisterschaft: Jerermy Sydow

Meisterschaftsstände

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