Fahrer aus Deutschland Österreich und Frankreich, aber auch aus Italien, England und Schweden waren bei ziemlich kühlen Temperaturen in Torgau angetreten: 24-Stunden Offroad Nonstop waren angesagt und wurden von den meisten Teams auch durchgehalten.
Allerdings boten die 8,8 km Strecke nicht nur Wald und Feld, sondern auch einige künstliche Hindernisse: So wurde natürlich auch wieder durch die leerstehenden Kasernengebäude gefahren - allerdings verichtete der Veranstalter darauf, wie geplant in den letzten drei Stunden die Motorradfahrer noch jeweils durch das Treppenhaus einen Stock höher zu schicken - die erschöpften Teilnehmer danken es im Nachherein.
Dafür wurde aber die Hardenduro-Passage am Red-Bull-Bogen wieder mit in die Strecke integriert. Mit dem Einsetzen der Dämmerung war die herausgenommen worden, weil es ohne zustätzliche Beleuchtung wohl auch gefährlich für die Teilnehmer geworden wäre.
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Tiefe Spurrillen, viele Löcher, enge Pisten - die Strecke war nicht einfach

Gegen das Durchhaltevermögen von Andre Engelmann war kein Kraut gewachsen - Einzig Alexander Sedlmair konnte bis zum Morgen noch mithalten - Doch dann ging der Touratech-BMW-Fahrer "Stehend ko." wie sein Team meinte. Sedlmair hatte im Ziel zur Mittagsstunde zwar sieben Runden Vorsprung vor dem Dritten Hannes Brandtner aus Österreich, aber auch sechs Runden Rückstand zu dem Sieger Engelmann
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Zusätzliche Schwierigkeiten mit Betonschwellen und Reifenstapeln

In der Nacht legte dann das Team Engel den Grundstein zum Erfolg in der Sportfahrer-Klasse: zunächst hatte man schon am frühen Abend die Führung von dem Team Feist übernommen, doch die Abstände waren mit 4 bis 6 Minuten gut zu kontrollieren. Doch in der zweiten Nachthälfte war der Vorsprung dann auf über eine Runde angewachsen (das sind über 15 Minuten) und von da an konnten die "Engel" problemlos ihre Runden ziehen.

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Nächtliche Spuren - gefahren wurde rund um die Uhr


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Sieger in der Prestige-Klasse wurde das Team 1 von Touratech Racing

Gleich in der ersten Runde kassierte das spätere Sieger-Team Touratech allerdings auch eine Durchfahrtsstrafe: Mikael Musquin hatte am Schlammloch kurzerhand eine Abkürzung gewählt und war so an vielen anderen Teilnehmern vorbei gefahren.
Der Franzose hatte sich darüber aufgeregt, dass er kurz vorher als Führender des Feldes noch die richtige Motorradstrecke gefahren war - doch hinter ihm waren zahlreiche Piloten auf die alten, kürzeren Spuren des Quadrennens ausgewichen. Und so war Musquin plötzlich, obwohl er sich doch als Führender wähnte, auf zahlreiche, langsamere Teilnehmer aufgelaufen. Die Durchfahrtsstrafe war aber dennoch gerechtfertigt - und kostete dem Team am Ende nur ein Lächeln.

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Siegerehrung der Sportfahrer-Klasse

Die kompletten Ergebnisse:

Prestige-Klasse: Hier klicken! (PDF)

Sportfahrer-Klasse: Hier klicken! (PDF)

Ironman-Klasse: Hier klicken! (PDF)


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