Nach einem Jahr Abstinenz kehrt der dreifache Deutsche Enduro Meister Eddi Hübner wieder zum Team Sturm zurück, mit dem er zwei seiner drei Titel gewann. Hübner, der derzeit immer noch voll in der Reha-Phase nach seiner schweren Verletzung steckt, hat dennoch ganz klare Ziele für die kommende Saison:

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Eddi Hübner (Mitte) mit Teamchef Harald Sturm (Links) und Jens Horn. Foto: Peter Teichmann

„Zunächst möchte ich wieder gesund werden. Und nach aktuellem Stand bin ich auf einem guten Weg, dass ich mich Ende Januar erstmals wieder auf das Motorrad setzen kann. Der Saison-Auftakt in Uelsen ist daher fest eingeplant. Neben der DEM möchte ich gern die EM  sowie ausgewählte WM-Läufe bestreiten. Für 2018 ist mein großes Ziel, nochmals eine komplette WM-Saison in Angriff zu nehmen. Ich bin sehr froh, wieder bei Harald und seinem Team zurück zu sein. Rückblickend hatte ich hier meine erfolgreichste Zeit, an die ich gern wieder anknüpfen möchte.“

Auch Teamchef Harald Sturm zeigt sich sehr erfreut darüber, Eddi Hübner wieder in seinem Team begrüßen zu dürfen: „Es ist immer schön, einen Fahrer von so einem Kaliber in den eigenen Reihen zu haben. Ich schätze an Eddi seinen Ehrgeiz und Einsatz sowie seine Willensstärke. Ich hoffe, dass seine Verletzung vollständig und richtig ausheilt, denn das ist aktuell das Allerwichtigste, um später wieder voll angreifen zu können.“

Eddi Hübner wird in der kommenden Saison wieder in der Klasse E1 auf einer 250er-Viertakt-KTM mit seiner angestammten Nummer 48 an den Start gehen.
Zur Zeit darf er sein erfolgreich operiertes Bein noch nicht belasten - Vor Weihnachten soll aber der nächste Schritt erfolgen und eine Teilbelastung möglich sein.
"Ich muss mich an dieser Stelle bei dem Yamaha-Team und insbesondere bei Nicky Neubert bedanken, die mir in dieser Saison so spontan weiter geholfen haben. Da hat sich Nicky als echter Freund erwiesen und ich bedauere um so mehr, dass ich mich nicht mit dem passenden sportlichen Erfolg revanchieren konnte."
Hübner war beim dritten Lauf zur Deutschen Enduro-Meisterschaft in Waldkappel gestürzt und hatte sich das Bein. Deshalb war er für