
Die Bajaj Mobility AG (vormals Pierer Mobility AG) geht den nächsten Schritt in ihrer Restrukturierung. Während gestern (13.01.2026) vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr veröffentlicht wurden, sticht eine Nachricht zur KTM AG heraus. Innerhalb eines Jahres haben rund 1.500 Mitarbeitende ihren Job verloren.
Hierzu sagt Bajaj Mobility in einer Ad-hoc-Meldung: "Die KTM AG leitet nach dem erfolgreichen Abschluss des Sanierungsverfahrens im Jahr 2025 eine globale Restrukturierung ein. Ziel ist die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch die Senkung der Fixkosten, die Straffung von Strukturen, die Fokussierung des Produkt- und Projektportfolios sowie die Optimierung unseres internationalen Standort- und Führungsnetzwerks."
"Im Rahmen dieser notwendigen Neuausrichtung ist ein Personalabbau von rund 500 Beschäftigten, überwiegend in Angestelltenbereichen und im mittleren Management, unumgänglich. Der Stand der Mitarbeiter per 31.12.2025 betrug 3.794 (Vorjahr: 5.310)."
Zum 31.12.2025 melden die Österreicher 147.427 Motorräder auf Lager. Der Bestand konnte binnen 12 Monaten um gut 100.000 Fahrzeuge verringert werden. Insgesamt wurden nach den vorläufigen Zahlen 209.704 Motorräder in 2025 verkauft. Das bedeutet ein Minus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Man habe allerdings im 2. Halbjahr 2025 mit 80.464 Motorräder um 60 % mehr verkauft als von Januar bis Juni.
Der Konzern rechnet für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von etwas über einer Milliarde Euro - das wäre ein Rückgang von etwa 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im frühen Handel der Bajaj Mobility Aktie am heutigen Mittwoch (14.01.) ist die Reaktion negativ. Das Papier steht zunächst mehr als drei Prozent im Minus.
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