
Hunter Lawrence oder Ken Roczen. Zwei Fahrer, getrennt durch nur einen Punkt – und nach einer Ausnahmesaison geht es für beide um alles. Einer von ihnen wird in Salt Lake City den größten Erfolg seiner Karriere feiern. Titelverteidiger Cooper Webb ist mathematisch raus. Für die letzte erfolgreiche Titelverteidigung im US Supercross muss man bis ins Jahr 2017 zurückblicken.
Noch länger her ist ein ähnlich dramatisches Saisonfinale: 2006 reisten Ricky Carmichael und Chad Reed punktgleich nach Las Vegas. Carmichael sicherte sich damals seinen fünften Supercross-Titel in sechs Jahren.
Roczen hat sich in dieser Saison in mehreren Bestenlisten weiter nach oben gearbeitet – in die Top 5 bei den Podestplätzen und in die Top 10 der Allzeit-Siegerliste. Auf einen großen Titel wartet der Publikumsliebling jedoch seit mittlerweile zehn Jahren. 2016 gewann er in seinem letzten Suzuki-Jahr die 450ccm Pro Motocross Meisterschaft, bevor er zu Honda wechselte.
Hunter Lawrence hat wie Roczen fünf Saisonrennen gewonnen. Der 26-Jährige Australier wechselte 2019 aus der MX2-WM in die USA. Nach Startschwierigkeiten und Verletzungen wurde er immer besser und besser. 2023 sicherte sich der ältere der Lawrence-Brüder seine ersten beiden und bis heute einzigen US Titel (250SX und 250MX). Vor dieser Saison war er noch ohne Sieg im 450ccm Supercross, aber zweifacher MX-Vizechamp in der Königsklasse.
Roczen sagte letztes Wochenende in Denver nach Platz zwei: "Ehrlich gesagt bin ich zufrieden damit. Ich habe mich den ganzen Tag über auf der Strecke nicht ganz so wohlgefühlt. Aber wenn das Rennen startet, muss man natürlich Gas geben. Ich musste ein paar Überholmanöver starten, und als ich dann auf dem zweiten Platz lag, fehlte mir der nötige Speed, um Hunter wirklich etwas entgegensetzen zu können. Es war schlichtweg eine schwierige Strecke, auf der man sehr leicht einen Fehler machen und sich verletzten konnte. Also habe ich mich mit dem zweiten Platz begnügt. Jetzt trennt uns nur noch ein Punkt - und das ist auch für mich als Fan dieses Sports eine große Sache. Es dreht sich alles um das Rennen am kommenden Wochenende. Ich bin zufrieden mit dem heutigen Abend – es ist gelaufen, wie es gelaufen ist."
Der Ausgang ist völlig offen
Für Lawrence spricht unter anderem seine leicht bessere Startstatistik. Für Roczen sprechen seine enorme Erfahrung - und dass er als Tabellenführer nach Salt Lake City reist. Es könnte ein episches Duell werden, das erst in der letzten Kurve entschieden wird. Oder schon vorher völlig chaotisch verlaufen. Fest steht: Die beiden besten Fahrer der Supercross-Saison 2026 machen den Titel unter sich aus. May the best man win.
Foto: Align Media
Hunter Lawrence hat wie Roczen fünf Saisonrennen gewonnen. Der 26-Jährige Australier wechselte 2019 aus der MX2-WM in die USA. Nach Startschwierigkeiten und Verletzungen wurde er immer besser und besser. 2023 sicherte sich der ältere der Lawrence-Brüder seine ersten beiden und bis heute einzigen US Titel (250SX und 250MX). Vor dieser Saison war er noch ohne Sieg im 450ccm Supercross, aber zweifacher MX-Vizechamp in der Königsklasse.
Roczen sagte letztes Wochenende in Denver nach Platz zwei: "Ehrlich gesagt bin ich zufrieden damit. Ich habe mich den ganzen Tag über auf der Strecke nicht ganz so wohlgefühlt. Aber wenn das Rennen startet, muss man natürlich Gas geben. Ich musste ein paar Überholmanöver starten, und als ich dann auf dem zweiten Platz lag, fehlte mir der nötige Speed, um Hunter wirklich etwas entgegensetzen zu können. Es war schlichtweg eine schwierige Strecke, auf der man sehr leicht einen Fehler machen und sich verletzten konnte. Also habe ich mich mit dem zweiten Platz begnügt. Jetzt trennt uns nur noch ein Punkt - und das ist auch für mich als Fan dieses Sports eine große Sache. Es dreht sich alles um das Rennen am kommenden Wochenende. Ich bin zufrieden mit dem heutigen Abend – es ist gelaufen, wie es gelaufen ist."
Der Ausgang ist völlig offen
Für Lawrence spricht unter anderem seine leicht bessere Startstatistik. Für Roczen sprechen seine enorme Erfahrung - und dass er als Tabellenführer nach Salt Lake City reist. Es könnte ein episches Duell werden, das erst in der letzten Kurve entschieden wird. Oder schon vorher völlig chaotisch verlaufen. Fest steht: Die beiden besten Fahrer der Supercross-Saison 2026 machen den Titel unter sich aus. May the best man win.
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