
Die Desafío Ruta 40, dritter Lauf der FIM Rallye Raid Weltmeisterschaft 2026, bot sechs harte Tage durch die abwechslungsreiche argentinische Landschaft, inklusive Hochgebirge. Insgesamt standen 2.660km auf dem Programm, davon 1.692 als Wertungsprüfung.
Daniel Sanders dominierte die Rallye und gewann vier der fünf Etappen. Nach dem Prolog übernahm er bereits auf der ersten Prüfung die Gesamtführung und gab sie nicht mehr ab. Dahinter etablierten sich die Honda-Fahrer Tosha Schareina und Ricky Brabec als stärkste Verfolger. Sanders gewinnt auch die Finaletappe rund um San Juan und steht am Ende mit mehr als 12 Minuten Vorsprung ganz oben.
Dakarsieger Luciano Benavides, der erst vor wenigen Tagen seinen Vertrag mit KTM um mehrere Jahre verlängerte, zeigte bei seinem Heimrennen eine gute Leistung. Der 30-Jährige holte den Prologsieg und zwei zweite Plätze. Ein Sturz auf der letzten Etappe kostet ihn eine Top-3-Platzierung.
Honda mit Doppelpodium
Schareina eröffnete die finale Etappe als Erster – eine der schwierigsten Aufgaben im Rallyesport – und verlor nur 1:49 Minuten auf Sanders. Damit sicherte er aich Rang zwei, in der WM ist der Spanier drei Punkte hinter dem Australier erster Verfolger.
Endstand nach 5 Etappen
1. Daniel Sanders, AUS, KTM, 15:58:04 Std
2. Tosha Schareina, SPA, Honda, +12:09 Min
3. Ricky Brabec, USA, Honda +18:04
4. Luciano Benavides, ARG, KTM +22:38
5. Skyler Howes, USA, Honda +25:30
6. Adrien Van Beveren, FRA, Honda +35:48
7. Edgar Canet, SPA, KTM +43:31
8. Martim Ventura, POR, Honda +55:40
9. Ross Branch, BWA, Hero +55:58
10. Bruno Crivilin, BRA, Honda +1:08:15



