
KTM Motorsport trennt sich im Zuge einer Umstrukturierung für die FIM MXGP-Saison 2027 von Team Manager Joel Smets. Seine Nachfolge wird Stefan Simpson antreten.
KTM möchte dem ehemaligen Weltmeister Joel Smets herzlich danken, während das Red Bull KTM Factory Racing Team für die FIM MXGP 2027 eine Organisationsänderung durchläuft. Smets holte zwei seiner fünf WM-Titel als KTM-Werksfahrer.
Der Belgier war seit 2015 im Management und als Berater für das Red Bull KTM Factory Racing Team tätig. Er war maßgeblich an den Erfolgen von Fahrern wie Tom Vialle, Jorge Prado und Andrea Adamo beteiligt.
Stefan Simpson übernimmt
Der in Österreich lebende Schotte ist der jüngere Bruder des ehemaligen GP-Siegers Shaun Simpson. Er übernimmt ab sofort die operative Leitung des gesamten Grand-Prix-Motocross-Bereichs bei KTM. Stefan war bereits 2009 und 2010 Mechaniker bei KTM und bringt über 15 Jahre Erfahrung aus der technischen Entwicklung (R&D) des Unternehmens mit.
Mit der Neuausrichtung will KTM die Spitzenposition in den Klassen MXGP und MX2 festigen. Das vollständige Fahreraufgebot für die Saison 2027 soll in Kürze bekannt gegeben werden.
Stefan Simpson (Neuer Team Manager): "Die letzten fünfzehn Jahre meiner Karriere haben auf diese Position hingearbeitet. Es gilt, in große Fußstapfen zu treten. Ich möchte Robert und Pit für das Vertrauen danken, das sie in mich setzen. Es war eine Chance, die ich ergreifen musste, und ich werde alles geben. Wir haben eine gute Truppe und das Unternehmen steht für die kommenden Saisons voll hinter uns, daher bin ich zuversichtlich. Dieses Team hat viele Titel gewonnen und wir arbeiten bereits unter Hochdruck für 2027."
Robert Jonas (KTM DireKtor Offroad Racing): "Im Laufe der Jahre erfindet sich ein Rennteam immer wieder neu. Die Priorität für Red Bull KTM Factory Racing liegt darin, die hohe Qualität und Konstanz beizubehalten, um regelmäßig um Weltmeisterschaften zu kämpfen. Das ist uns über die Jahre hinweg oft gelungen – dank der gesamten Gruppe und dem Beitrag ganz besonderer Menschen. Wir blicken nun auf das Jahr 2027 und gehen das nächste Jahrzehnt mit frischer Energie, aber mit denselben Zielen an. Stefan bringt das Wissen über den Sport und das Unternehmen mit, aber auch die KTM-Mentalität für den Wettbewerb. Wir wissen, dass das Projekt bei ihm in sehr guten Händen sein wird."



