lange thurm dmx125

Die Deutsche Motocross-Meisterschaft (DMX) 2026 ist Geschichte. Beim MX-Weekend in Thurm fielen die letzten noch offenen Titelentscheidungen der Saison. Während einige Meister bereits vor dem Finale feststanden, wurden in Thurm noch einmal entscheidende Meisterschaftspunkte vergeben.

Mit Fritz Greiner in der DMX 250 und Finn Lange (Foto) in der DMX 125 wurden dabei die letzten Titelträger gekürt.

Greiner und Lange machen die letzten Titel perfekt

In der DMX 250 entwickelte sich das Finale zu einem echten Krimi. Vor dem Wochenende lagen Linus Jung und Fritz Greiner lediglich neun Punkte auseinander. Jung erwischte zunächst den perfekten Start in den Finaltag und gewann den ersten Lauf vor Gaststarter Jeremy Sydow. Damit baute er seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf 14 Punkte aus.

Im zweiten Durchgang lag Jung erneut auf Meisterschaftskurs, als ihn ein Defekt am Hinterrad aus dem Rennen riss. Er blieb ohne Punkte. Greiner nutzte die Situation und sicherte sich mit sechs Punkten Vorsprung auf Jung den Meistertitel. Ben-Lukas Bremser komplettierte das Meisterschaftspodium.

Schröter holt Tagessieg

Auch in der DMX 125 fiel die Titelentscheidung in Thurm. Tim Schröter dominierte das Finale mit zwei Laufsiegen, doch Finn Lange blieb mit den Plätzen zwei und drei konstant und brachte damit den entscheidenden Titelgewinn ins Ziel. Lange beendete die Saison mit 28 Punkten Vorsprung auf Schröter als Deutscher Meister. John Kranhold sicherte sich hauchdünn vor Simon Hahn und Max Meyer den dritten Rang der Gesamtwertung.

Damit sind nun sämtliche Meistertitel der DMX-Saison 2026 vergeben. Neben Greiner und Lange hatten unter anderem Max Thunecke, Larissa Papenmeier und Tom Sönke Hänel ihre Titel bereits vor dem Finale festgemacht. In der DMX 65, DMX 50 und DMX Quad wurden in der Schlussphase ebenfalls die letzten Meisterschaften entschieden.

Die Deutschen Meister auf einen Blick

DMX Open:
Max Thunecke
DMX Damen: Larissa Papenmeier
DMX 250: Fritz Greiner
DMX 125: Finn Lange
DMX 85: Tom Sönke Hänel
DMX 65: Bruno Lenarz
DMX 50: Melvin Gohlke
DMX Quad: Matteo Stiller
DMX Seitenwagen: Adrian Peter / Julian Zimmermann

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Foto: ADAC